Hier findet ihr
alles, was in der Presse über die Bogensportler der SG MoGoNo Leipzig
zu erfahren war.
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 23. Februar 2012
MoGoNo-Bogenschützen holen Doppel-Gold (r.) |
| Bei den deutschen Meisterschaften im Bogenschießen
für Behindertensportler gingen zwei Titel nach Leipzig. Silke
Bertram und Alexander Lange von der SG MoGoNo siegten in Bad Blankenburg
auf der 18-Meter-Distanz. Silke Bertram erreichte persönliche
Bestleistung und die höchste Ringzahl aller Recurve-Klassen.
90 Sportler mit Handicap waren in Thüringen am Start. |
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 25. Januar 2012
Zwölf Golden Girls und ein Hahn im Korb
(v. Kerstin Förster, Foto: Christian Nitzsche) |
 ...
Der Jüngste war sechs, der Älteste 78. Neben Justin Kleineidam
aus Friedewald und Senior Walter Buttler aus Döbeln kämpfte
Sachsens Elite der Bogenschützen in der Grube-Halle um die
Landesmeistertitel. Auch Verbandspräsident Uwe Malik (Glauchau)
mischte mit - seine 459 Zähler reichten für Platz zwölf
bei den Über-45-Jährigen. Herzlich gratulierte er Diana
Romstedt (Döbeln), die im Recurve-Wettbewerb mit 563 von 600
möglichen Ringen die Tagesbestleitung erzielte. "Solche
Spitzenathleten sind unentbehrliche Zugpferde für den Nachwuchs",
hofft Malik auf weiteren Zulauf. Großes Lob spendete er Stephan
Vorrath und seinem Team von Gastgeber MoGoNo: "Beste Bedingungen
in einer Super-Halle - da kommen alle gerne wieder." ....
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Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 24. Januar 2012
Wo steht mein Verein (Foto:
Christian Nitzsche) |
 Diese
beeindruckende Schützenlinie war bei den Landesmeisterschaften
im Bogenschießen in der Leipziger Ernst-Grube-Halle zu beobachten.
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Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 21. Januar 2012
Um Landestitel im Bogenschießen
(khf) |
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Mehr als 200 Bogenschützen kämpfen
heute bei den Sächsischen Hallenmeisterschaften in Leipzig
um die Titel in allen Altersklassen und Bogenarten (Grube-Halle,
10 Uhr Damen/Herren, 14 Uhr Kinder/Jugendliche). Wie Abteilungsleiter
Stephan Vorrath vom Ausrichterverein MoGoNo informiert, werden am
Vormittag 124 Teilnehmer auf 31 Scheiben zielen - jeweils vier auf
eine Scheibe. "Mehr geht kaum, aber wir kommen gut damit klar",
freut sich der Chef auf spannende Wettbewerbe. Auch der Nachwuchs
ist mit 104 Startern gut vertreten.
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Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 6. September
2011
Drei Medaillen für Schützen von
MoGoNo (r.) |
| Am Wochenende schossen die Jugendklassen die
Deutschen Meisterschaften in Erftstadt bei Köln aus. Drei qualifizierte
Bogensportler vom Leipziger Verein Motor Gohlis Nord (MoGoNo) setzten
sich stark in Szene. Nanett Eichelbaum, die jüngste Starterin,
wurde bei ihren ersten DM in der Altersklasse U12 gleich Vizemeisterin.
Auch den Vizeplatz, jedoch mit starker Konkurrenz schaffte Moritz
Neubert in der Klasse U14. Seine geschossenen 1277 Ringe sind persönliche
Bestleistung. Diese Medaille ist seine erste bei Deutschen Meisterschaften.
Die Dritte im Bunde, Nadja Eichenseer, ebenfalls in der Klasse U14
am Start, hat ein schweres Jahr hinter sich. Im Sommer zum Verbandspokal
mit einer schweren Angina außer Gefecht gesetzt, konnte sie
zur Landesmeisterschaft ihr wahres Leistungsvermögen nicht
abrufen. In den Schulferien kam sie wenig zum Trainieren. Mit ihrem
achten Platz und den geschossenen 1162 Ringen muss sie sich jedoch
nicht verstecken. Und am Ende hatte doch jeder Schütze eine
Medaille gewonnen, die Mannschaft schoss sich auf den 3. Platz.
Damit ist dieses Jahr bei den MoGoNo-Bogensportlern das erfolgreichste
in der Jugendklasse.
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Abteilung Bogensport
Das schrieb das Stadtleben am 22. Juli 2011
Mit Pfeil und Bogen (r.)
|
Sportlich aktiv: In dieser Woche gab es
eine erneute Auflage der Sportwoche des Stadtsportbundes. In Kooperation
mit Leipziger Vereinen konnten Kinder und Jugendliche im Alter verschiedene
Schnupperangebote ausprobieren. Sebastian, Fabian, Daniel, Erik
und Fabian (von links) versuchte sich auf der Sportanlage Wettinbrücke
im Bogenschießen. Hilfe gab es von Claudia Sperlich und Sven
Allisat Foto: André Kempner
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Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 23. Juni 2011
MoGoNo-Team holt Silber (r.)
|
Mit Silber im Gepäck kehrten die Bogenschjützen
der SG MoGoNo vom Bundesliga-Finale in Hüllhorst (bei Minden)
zurück. Die größte Herausforderung für die
als Dritte angereisten Leipziger war nicht der Gegner auf dem Platz,
sondern das regnerische und böige Wetter. Dennoch gelang der
Mannschaft zum Auftakt gegen die vermeintlich leichtere Konkurrenz
ein glatter Durchlauf, ohne Punktverlust.
Tags darauf ging das erste Match gegen Friedewald ohne erkennbaren
Grund voll daneben. Danach stand ein klarer Erfolg gegen die Heimmannschaft
im Protokoll - Silber war bereits sicher. Das dritte und entscheidende
Spiel um die deutsche Meisterschaft fand letztlich gegen die Stapelfelder
statt. Nur ein Sieg konnte der SG MoGoNo noch den ganz großen
Triumph bringen. Doch die Rand-Hamburger zogen ihr Ding durch und
gewannen verdient.
"Die Silbermedaille ist nach Bronze im letzten Jahr ein schöner
Erfolg und zeigt einen klarer Aufwärtstrend", resümierte
Stephan Vorrath, Aktiver und Abteilungsleiter in Personalunion.
Bester MoGoNo-Schütze war Maik Herrmann. Er wurde Zweiter (mit
nur einem Ring Rückstand) aller 63 Bogensportler nach 432 geschossenen
Pfeilen. r.
Am MoGoNo-Erfolg waren außerdem beteiligt: Silke Bertram,
Diana Romstedt (alle aus Döbeln), Andreas Erdmann (Werdau),
Mario Oehme als Rolli-Bogensportler (Gera), Ariunbolor Serio-Khasbagana
und Ulf Schmidt (beide aus Leipzig).
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Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 25. Mai 2011
DM-Silber ist Ziel der MoGoNo-Bogenschützen
(pm) |
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Nach Platz drei in der ersten Bundesliga-Runde in Hamburg
haben sich die MoGoNo-Bogenschützen für die Finalrunde
im Juni eine gute Ausgangsposition geschaffen. "Nur der
Vorjahreszweite und Gastgeber war eine Nummer zu groß für
uns", schätzt Abteilungsleiter Stephan Vorrath den Wettkampf
ein. Gegen den derzeit Zweitplatzierten und Vorjahressieger aus
Oberbauerschaft entschied ein Stechen über die Niederlage.
In der zweiten Runde, dem finalen Match am 18. und 19. Juni in Oberbauerschaft,
spielen erneut alle zehn Teams gegeneinander. "Nach Platz drei
im vergangenen Jahr wollen wir diesmal mindestens Zweiter werden",
hofft Stephan Vorrath.
MoGoNo: Silke Bertram, Diana Romstedt, Andreas Erdmann, Maik Herrmann,
Mario Oehme (Rolli) und Stephan Vorrath |
Bogensport
Das schrieb www.l-iz.de am 30. April 2011
Bogensport: Legolas’ Erben lassen bei
MoGoNo die Pfeile fliegen (Marko Hofmann) |
Bogensport: Legolas’ Erben lassen
bei MoGoNo die Pfeile fliegen
Erst kommt Fußball, dann Handball, sicher auch Volleyball,
Basketball und dann Tennis. Beliebte Sportarten bei den Leipziger
Kindern und Jugendlichen gibt es viele. Bogensport gehört nicht
dazu. Dafür gibt es Gründe, die auch engagierte Trainer
nicht ändern können. Aber es gibt zwei Nachwuchsschützen,
die Hoffnungen auf Leipziger Sporterfolge wecken – im ....weiterlesen |
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 23. März
2011
MoGoNo-Bogenschütze deutscher Vizemeister
(dtb) |
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MoGoNo-Bogenschütze Stephan Vorrath hat sich in der
Altersklasse Ü55 Recurve bei der deutschen Meisterschaft in
Döbeln den Vizemeistertitel gesichert. Nach dem ersten Durchgang
auf Platz drei liegend, schaffte der Leipziger mit 276 Ringen noch
den Silberrang. Im Nachwuchs der U14 Recurve erreichten Moritz Neubert
(5. Platz) und Nadja Eichenseer (6.) beachtliche Erfolge. Insgesamt
waren die Gohliser mit neun Sportlern bei den Titelkämpfen
vertreten. |
Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 30. November
2010
Schützenfest mit Frauen-Power
(Karlheinz Friedrich) |
Top-Leistungen beim 19. Leipziger Hallenturnier
im Bogenschießen
33 Scheiben standen in Reih und Glied. Mehr ging nicht in der lichtdurchfluteten
Grube-Halle der Uni-Sportfakultät. Ein idealer Platz fürs
traditionelle Leipziger Hallenturnier der Bogenschützen, das
zum 19. Mal Aktive aller Alters- und Bogenklassen vereinte. "Wir
sind wieder mal ausgebucht" freut sich Abteilungsleiter Stephan
Vorrath vom Ausrichterverein SG Motor Gohlis-Nord über die
ungebrochene Attraktivität des Turniers. Er selbst und einige
andere Asse von MoGoNo verzichteten diesmal auf die Teilnahme, um
so vielen Gästen wie möglich eine Startchance zu geben
- und 128 Schützen aus 31 Vereinen dankten es den Organisatoren
mit spannenden Duellen und hervorragenden Leistungen.
Im Bogensport zeigen die Frauen den Männern schon mal, wer
besser zielt. Diana, römische Göttin der Jagd, hätte
wohl gestaunt über Namensvetterin Diana Romstedt aus Döbeln,
die in der Recurve-Bogenklasse mit 566 Zählern siegte und damit
alle Männer übertraf. Deren Beste, Frank Jecke (Jena/Herren-Recurve)
und Lutz Eberhardt (Erfurt/Ü45) kamen beide auf je 554 Ringe
bei 60 Schuss aus 18 m Entfernung.
Super drauf war erwartungsgemäß die dreifache WM-Teilnehmerin
Andrea Weihe aus Unterwellenborn. In der Compound-Klasse brachte
sie das Kunststück fertig, 35 ihrer 60 Pfeile in die "10",
die restlichen 25 in die "9" zu setzen. Ihre 575 Zähler
reichten, um den besten Compound-Schützen Steffen Kossak aus
Luckau (573/34x10/25x9) zu übertreffen. Eine "8"
statt einer "10" gab hier den Ausschlag.
An der Anzeigetafel hingen nicht nur die Ergebnislisten, sondern
auch Einladungen. Die Dresdener Bogenschützen warben für
ihren "17. Advents-Wettkampf" nächste Woche, und
die Erzgebirger erinnerten an ihr Weihnachtsturnier Mitte Dezember
im Lichterglanz von Schneeberg. "Wir kennen und respektieren
uns alle," sagt Stephan Vorrath, sehr froh darüber, dass
fürs Turnier auch diesmal die Grube-Halle zur Verfügung
stand. "Die Arena wäre viel zu groß und Schulturnhallen
sind viel zu klein für die Dimension, die unsere Veranstaltung
inzwischen hat." Unübersehbar war auch das: Ohne die vielen
Hände, die sich bei MoGoNo für den Bogensport regen, wäre
Leipzig um einen tollen Wettbewerb ärmer.
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Bogensport
Das schrieb www.l-iz.de am 28. November 2010
Bogenschießen: Spannung und Entspannung
beim 19. Hallenturnier (Marko Hofmann) |
Spannung und Entspannung beim 19. Hallenturnier
Wenn man sich die in Deutschland beliebtesten Sportarten aufzählen
ließe, würde Bogenschießen garantiert fehlen. Dieser
Sport führt hierzulande ein Schattendasein. Dabei wissen die
meisten gar nicht, wie ein solcher Wettbewerb und dessen Organisation
überhaupt abläuft ....weiterlesen |
Bogensport
Das schrieb www.l-iz.de am 02. August 2010
Porträt über Stephan Vorrath: Vom
Bogen unter Spannung gehalten (Marko Hofmann) |
Porträt über Stephan Vorrath:
Vom Bogen unter Spannung gehalten
Stephan Vorrath ist Leiter der Abteilung Bogensport bei MoGoNo und
amtierender Deutscher Altersmeister. Für ihn gibt es nichts
Entspannenderes, als samstags "ein paar Pfeile zu schießen".
Für L-IZ.de erklärt er, was die Faszination dieses Sports
ausmacht - und warum es schwierig ist, den Nachwuchs davon zu begeistern.
....weiterlesen |
Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 06. Juli 2010
Heiße Pfeil-Duelle (Karlheinz
Friedrich) |
Sachsens Bogen-Elite im Titelkampf
Über der Wettinbrücke flimmerte die Luft. "Gefühlte
40 Grad", ulkte einer der modernen Robin Hoods an der Visierlinie.
Wer bei derart tropischen Temperaturen viele Stunden lang um Meistertitel
kämpft, zählt zum harten Kern der sächsischen Bogen-Elite.
Und das noch am Fußball-Sonnabend, als die deutschen Kicker
Argentinien entzauberten!
Doch es gab keine Alternative. Als in Kapstadt die Tore fielen,
schwirrten an Leipziger Scherbelberg die Pfeile. "Vielleicht
haben Hitze und Fußball-WM uns einige Teilnehmer gekostet"
mutmaßt Stephan Vorrath, Chef des Ausrichtervereins MoGoNo.
"Aber 60 Starter aus 14 Vereinen sind trotzdem ein respektables
Feld." Den spektakulärsten Kampf lieferten sich Alexander
Lange (MoGoNo) und der Glauchauer Marcus Kopp in der Disziplin Herren-Compound.
Beide schafften mit 1291 die höchste Ringzahl des Wettbewerbs,
und beide trafen je 48 Mal die "10"! Aber Langes Pfeile
flogen 16 Mal in einen noch kleineren Kreis im goldenen Zentrum
der Scheibe, Kopp traf zwölf Mal - das entschied. Ist das die
Hundertstelsekunde bei den Bogenschützen? "Es passiert
selten, und es ist bitter, auf diese Weise Zweiter zu werden",
so Vorrath, der den "vereinsinternen" Dreikampf der Herren
über 55 mit 1185 Ringen vor Lothar Schmidt (1113) und Siegfried
Herold (1023) gewann.
Seit knapp drei Jahren starten für MoGoNo zwei starke Schützinnen
mongolischer Herkunft. Beide stammen aus Ulan Bator, leben schon
etwa zehn Jahre hier, aber sie haben sich erst als Helferinnen bei
der Bogen-WM 2007 in Leipzig kennengelernt. "Wir hatten uns
beworben" erzählt Ariunbolor Serio-Khasbagana (40), die
im Klub nur Ariuna genannt wird. Sie hat Kommunikations- und Medienwissenschaft
studiert, wurde 2009 deutsche Meisterin in der FITA-Runde.
Süren Onhor (43) hat wie Ariuna in Ulan Bator als Kind mit
dem Bogenschießen begonnen, "aber dann 20 Jahre nichts
mehr gemacht", wie sie bedauert. Nach der WM meldeten sich
beide bei MoGoNo. "Ein Glücksfall für uns",
sagt man im Verein, "weil sie sportliche Vorbilder sind und
Ariuna außerdem als Übungsleiterin den Nachwuchs mit
betreut."
Den Recurve-Titel holte Diana Romstedt (Döbeln) vor Süren
Onhor und Diana Fahrenholz (MoGoNo). Mitfavoritin Ariuna (5.) hatte
nach starkem Beginn einen technischen "Aussetzer" in Runde
drei über 50 m. |
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 31. August 2009
MoGoNo - Bogenschütze wird Deutscher
Meister v. r. |
MoGoNo-Bogenschütze wird Deutscher
Meister
Nachdem sich Bogenschütze Stefan Vorrath bereits vor 14 Tagen
mit dem Deutschen Meistertitel vom Deutschen Bogensportverband küren
ließ, legte der Gohliser nun noch einmal kräftig nach.
Bei den Deutschen Meisterschaften des Deutschen Schützenbundes
in Tacherting/Bayern sicherte sich der MoGoNo-Mann mit 605 Ringen
den Titel bei den Senioren. Mit diesem erneuten Sieg gegen 28 Teilnehmer
krönte Vorrath eine überaus erfolgreiche Freiluftsaison. |
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 17. August 2009
Sieg der Ruhe v. Jan Peter,
Foto: Norman Rembarz |
MoGoNo-Bogenschütze Stephan Vorrath
gewinnt Deutsche Altersmeisterschaft an der Wettinbrücke
Mit den Deutschen Altersmeisterschaften auf der Anlage an
der Wettinbrücke erlebten die Bogensportler von Motor Gohlis-Nord
(MoGoNo) am Wochenende ihren Saisonhöhepunkt. Der Verein hatte
gleich mehrfach Grund zu feiern: Abteilungsleiter Stephan Vorrath
siegte in der Altersklasse Ü55 mit dem Recurve-Bogen. In der
Compound-Klasse fiel ein deutscher Rekord über 40 Meter.
 Plötzlich
ist es still auf der Bogensportanlage am Luppedeich. Eben noch brandeten
Dutzende Unterhaltungen unter dem Dach des Schießstandes,
das weit und breit der einzige Schutz vor der brennenden Nachmittagssonne
ist. Jetzt treten weiß gekleidete Bogenschützen aus dem
Schatten, formieren sich in einer Reihe und legen ihre Pfeile an.
Die Gespräche verstummen. Nur das Surren der Pfeile und das
leise Klacken, mit dem die Metallspitzen in den Zielscheiben einschlagen,
sind noch zu hören.
„Bogensport ist eigentlich kein Sport für Zuschauer“,
sagt Sven Allisat, der bei den MoGoNo-Bogensportlern offiziell für
„Breitensport und Versicherungen“ zuständig ist.
Bei den zweitägigen Altersmeisterschaften, zu denen 136 Sportler
aus der ganzen Republik anreisten, übernimmt Allisat die Rolle
der helfenden Hand im Hintergrund. Er präpariert etwa die Zielscheiben
vor jeder Runde und kümmert sich darum, dass alles glatt läuft.
Ohne ihn und weitere 30 Aktive wäre der Kraftakt eines solchen
Wettkampfes für die Bogensportabteilung mit ihren 95 Mitgliedern
kaum denkbar. „Wir haben schon im Oktober mit der Planung
begonnen“, sagt Allisat.
Beteiligt war daran auch der Abteilungsleiter der Bogenschützen,
Stephan Vorrath, der bei den Altersmeisterschaften in der Klasse
Ü55 antritt. Dass er dies auf der heimischen Anlage tut, sei
jedoch kein Vorteil, hatte er schon vor dem Wettbewerb festgestellt:
„Ich bin viel mit Organisatorischem beschäftigt und das
lenkt vom Wettkampf ab.“ Geschadet hat ihm diese Ablenkung
jedoch nicht: Vorrath ist neuer deutscher Meister der Recurve-Klasse
Ü55 (1213 Ringe).
Der zweite MoGoNo-Schütze Lothar Schmidt belegte Platz acht
(1171). Die kurzfristig vor dem Wettbewerb für MoGoNo nachgerückte
Süren Onhor kam bei den Frauen Ü40 (Recurve) auf den 19.
und damit letzten Platz (1026). In der Altersklasse Ü50 (Compound)
der Frauen fiel gestern zudem ein Deutscher Rekord. Angelika Karl
vom VSG Stapelfeld erzielte mit 343 Ringen über 40 Meter eine
bundesweite Bestleistung.
Neben ihren Erfolgen haben die MoGoNo- Sportler einen weiteren Grund
zu feiern: Ihr Verein wird 60 Jahre alt und plant zahlreiche Veranstaltungen
am kommenden Wochenende – unter anderem ein Sommerfest und
eine abendliche Tanzveranstaltung. Die Bogensportler sind ebenfalls
dabei und präsentieren sich im Stadion des Friedens. Zusätzlich
steht am Samstag noch die Lange Nacht des Sports an – auch
dort mischen die Schützen mit. „Wir werden einen Stand
am Augustusplatz haben, an dem Interessierte den Sport ausprobieren
können“, sagt Allisat. Denn nur im Selbstversuch ließe
sich die Faszination des Bogens erfahren. |
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 14. August 2009
MoGoNo Gastgeber der Altersmeister
v. jap |
Bogenschießen
Auf der Bogenschützen-Anlage von Motor Gohlis-Nord (MoGoNo)
an der Wettinbrücke in Möckern wird am Wochenende die
Deutsche Altersmeisterschaft ausgetragen – mit 136 Teilnehmern
ab 40 Jahren.
„Wir sind optimistisch, dass wir drei Mann zusammen kriegen,
um auch in der Mannschaftswertung antreten zu können“,
sagt Organisator Stephan Vorrath (MoGoNo). In der Einzelwertung
gehört er ebenso zum Favoritenkreis, wie Fred Steinigk (M55)
aus Finsterwalde. Von einem Heimvorteil will Vorrath jedoch nicht
sprechen: „Das ist eher belastend.“ Immerhin müsse
er sich während des Wettkampfes auch um organisatorische Belange
kümmern, sei dadurch abgelenkt. Dennoch fühle man sich
geehrt, Austragungsort der DM zu sein. „Wir hatten schon Bundesliga-Wettkämpfe
aber noch nie eine solche Veranstaltung“, sagt Vorrath. Die
Anlage mit 34 Scheiben sei 2004 nach zweijähriger Planungs-
und Bauzeit sowie durch Hilfe der Vereinsmitglieder in Betrieb genommen
worden. „Das war eine der größten Taten in der
Geschichte des Vereins.“ jap
/Die DM beginnt am Sonnabend um 14 Uhr, am Sonntag um 10 Uhr. |
Bogensport
Das schrieb der Wochenkurier am 13. August 2009
Deutsche Altersmeisterschaften der Bogenschützen
in Leipzig v. wen |
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Bogensport
Das schrieb die LVZ am 03. März 2009
Bogensportler holen Silber
v. r. |
MoGoNo-Schützen im DM-Titelkampf
vorn dabei
Bei den Deutschen Meisterschaften im Bogensport in Saarbrücken
gelang den MoGoNo-Startern in der Damenkonkurrenz der Vizemeistertitel.
„Dieser große Wurf gelang unserer aus der Mongolei stammenden
Ariunbolor Serio-Khasbagana. Mit 541 Ringen erreichte sie ihre Bestleistung
zum richtigen Zeitpunkt“, jubelte Teamchef Stephan Vorrath,
der als Titelverteidiger in der AK Ü55 den sechsten Platz erreichte.
Rang fünf erkämpfte Moritz Neubert (U12) bei seiner nationalen
Meisterschaftspremiere mit persönliche Bestleistung von 515
Ringen. „Moritz ist erst seit April 2008 bei uns Mitglied
und lässt für die Zukunft noch auf weitere gute Ergebnisse
hoffen“, so Vorrath. Auch Hans Huber (U20) schoss mit 523
Ringen und Platz zehn ein gutes Ergebnis.
Jetzt steht die Freiluftsaison vor der Tür. „Wir wollen
den Titel in der 70-Meter-Bundesliga verteidigen. Darüber hinaus
wollen wir gute Gastgeber für die Deutschen Titelkämpfe
im August auf unserer schönen Anlage an der Wettinbrücke
sein.“ |
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 02. Dezember 2008
Kleine Scheiben, große Könner
v. Karlheinz Friedrich, Foto Norman Rembarz |
Auch ein Ex-Weltmeister startet beim
17. Hallenturnier der Leipziger Bogenschützen
 Im
Vereinswappen auf seinem Pullover steht „Königlich privilegierte
FSG Landsberg“. Der urige Name stammt aus dem Jahr 1446 und
FSG steht für die damals in Landsberg am Lech gegründete
„Feuerschützen-Gesellschaft“. Aber nicht mit der
Flinte, sondern mit Pfeil und Bogen startete Erhard Heintz am vorigen
Sonnabend in der Grube-Halle der Leipziger Uni.
Sechs Stunden ist er gefahren, um beim traditionellen Leipziger
Treff der Elite dabei zu sein. Weit über hundert Bogenschützen
aus 20 Vereinen kamen zum 17. Hallenturnier der SG Motor Gohlis
Nord. Alle hatten 60 Schuss aus 18 Metern Distanz. „Für
uns eher eine Kurzstrecke, gemessen an den Freiluft-Entfernungen“,
erklärt MoGoNo-Teamchef Stephan Vorrath. „Aber dafür
sind die Scheiben kleiner und das Visieren ist schwieriger, weil
in jeder Serie mit drei Schüssen auf drei verschiedene Scheiben
gezielt werden muss.“
Weshalb drei Scheiben für jeden? Mario Oehme vom BSV Gera:
„Damit kein Pfeil auf den anderen trifft und ihn kaputtmacht
– es wäre schade um die 50 Euro.“ Der 44-jährige
Thüringer ist seit einem Arbeitsunfall im Wismut-Schacht auf
den Rollstuhl angewiesen. Als Weltranglisten-Erster der behinderten
Bogensportler startete er bei den Paralympics in Peking. „Dort
war ich Elfter und ziemlich frustriert“, erinnert er sich.
„Die ersten Zehn der Rangliste, alle Europäer, verpassten
das Finale. Wir kamen mit den Sichtverhältnissen nicht klar,
Japaner und Koreaner machten die Sache unter sich aus.“
Beim Leipziger Turnier lieferten sich in der Damen-Compoundklasse
die dreifache Deutsche Meisterin Andrea Weihe und Trainingspartnerin
Bianca Pfeifer aus Unterwellenborn ein Duell bis zum letzten Pfeil.
Bei „Halbzeit“ lag Bianca um einen Zähler vorn,
am Ende fehlte ihr eine Winzigkeit zum Erfolg. Andrea Weihe startete
bei den WM 2003 in New York (26. Einzel/ 3. Mannschaft) und 2007
in Leipzig (28. Einzel/ 6. Mannschaft). Im WM-Jahr 2005 hatte sie
Wichtigeres vor: „Meine Babypause“, lächelt die
32-jährige Buchhalterin und junge Mutti.
Erhard Heintz war der am weitesten gereiste und mit 73 auch der
älteste Teilnehmer. Mit respektablen 549 Ringen siegte er in
der Compound-Klasse über 55. Früher ist er einmal Welt-
und Europameister gewesen. „Lange her“, winkt er bescheiden
ab und bedauert, dass es im DBSV keine weitere Altersdifferenzierung
gibt. „Dabei sind gerade Senioren in vielen Vereinen unverzichtbar
– als Funktionäre, Übungsleiter, Fahrer, Vorbilder.
Auch wir wollen uns ja unter fairen Bedingungen noch im Wettkampf
messen.“ |
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 25. Juni 2008
Nervenkitzel mit Pfeil und Bogen
v. Karlheinz Friedrich |
Favorisierte MoGoNo-Schützen
nach ihrem Hattrick beim Bundesligafinale in Hamburg
 Ball
rund muss ins Tor eckig. Ganz einfach das Ganze, wenn man‘s
kann und wenn die Nerven nicht flattern. Ähnliches gilt fürs
Bogenschießen: Pfeil spitz muss in Zielscheibe rund. Ob
Ball oder Bogen ist dabei egal: Von den Favoriten wird verlangt,
dass sie nicht stolpern, sich keine Blöße geben. Für
die Ballack & Co. im Hexenkessel des Stadions und im Visier
von Millionen am Bildschirm ist der Stress gewiss größer
als für Bogenschützen in der Stille ihres Wettkampfs
fast ohne Publikum.
„Aber auch wir kennen den Nervenkitzel, Favorit zu sein
– und die Angst, zu versagen“, erinnert MoGoNo-Teamchef
Stephan Vorrath an die Bundesliga-Endrunde kürzlich in Hamburg
Stapelfeld. „Wir vergleichen uns nicht mit den Fußballern,
die viel größerem Erwartungsdruck ausgesetzt sind.
Aber Siege keine Selbstläufer, wie Favoritenstürze im
Sport immer wieder bestätigen.“
Die Leipziger Bogenschützen gewannen die Mannschafts-Titel
in den letzten beiden Jahren. Sie lagen nach der Hinrunde 2008
wieder an der Spitze. „Da erwartet jeder auch diesmal den
Sieg“, so Vorrath. „Aber ein paar Fehlschüsse,
ein starker Auftritt der Konkurrenz – und das Ding ist weg.
Da machst du dich lächerlich.“
Das Ding ist nicht weggegangen, Leipzig schaffte den Hattrick
– mit Stephan Vorrath, Lothar Schmidt (beide MoGoNo) sowie
den im Verein angemeldeten Gaststartern Silke Bertram, Mike Hermann
(Döbeln), Robin Meinig und Andreas Erdmann (Glauchau). In
der Bundesliga sind solche Verstärkungen möglich, wenn
die Gastschützen für diesen Zweck Mitglieder des betreffenden
Vereins werden.
Robin Meinig krönte seinen Hamburger Auftritt sogar mit der
besten Einzelleistung von 61 Punkten im Turnier. Ein besonderes
Bonbon war der Stichkampf zwischen Stephan Vorrath und der Berlinerin
Lisa Unruh, eine der vier Besten in Deutschland. Beide hatten
54 Punkte, und die Entscheidung fiel dann mit einem einzigen einziger
Pfeil. Elfmeter an der Schützenlinie.
„Wir kämpfen zwar Mann gegen Mann, aber eigentlich
nur gegen uns selbst“ erklärt der MoGoNo-Teamchef das
Ritual. „Dabei hat jeder sein eigenes Zeitgefühl: Nach
dem Schuss sofort neuen Pfeil laden, Bogen senken, einige Sekunden
konzentrieren, dann Bogen spannen und visieren – aber nicht
so lange, bis die Hände zittern!“
Für die Gohliser ist die bis jetzt sehr erfolgreiche Saison
noch nicht gelaufen. Mitte Juli folgt die Altersklassen-Meisterschaft
in Rostock, Ende August die Deutsche Jugendmeisterschaft im thüringischen
Heiligenstadt und Mitte September geht es in Laudenbach (Hessen)
um die nationalen Titel der Damen und Herren. Aber auch aufs Feiern
verstehen sich die modernen Robin Hood, am vergangenen Sonnabend
ging‘s nach der Vereinsmeisterschaft zum ganz gemütlichen
Teil über. |
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 10. Juni 2008
Hattrick mit Traumergebnis
v. mk |
MoGoNo-Bogenschützen gewinnen
deutschen Titel
Freude pur über den Hattrick: Am Sonntag, 14.20 Uhr, erreichte
die Gohliser Bogenschützen die längst erwartete Nachricht.
Ein sichtlich gerührter Team-Kapitän Stephan Vorrath
teilte das sensationelle Endergebnis der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft
aus Stapelfeld bei Hamburg mit. Die Leipziger holten zum dritten
Mal in Folge den Titel.
Nach der tollen Vorstellung an den ersten beiden Spieltagen (18:0
Punkte) legte die MoGoNo-Mannschaft eindrucksvoll nach. Lediglich
dem Gastgeber Stapelfeld und den Schützen aus Radeberg war
es vergönnt, den Meisterschützen ein Remis abzuringen.
Am Ende standen 34:2-Zähler in der Gohliser Bilanz. Zweiter
wurde Stapelfeld (27:9), dicht gefolgt von Blau-Weiß Oberbauernschaft.
Um den Erfolg komplett zu machen, stellte MoGoNo mit Robin Meinig
(61 Punkte) auch den besten Einzelschützen. Der Sieg ist
um so höher einzustufen, da der Triumph wiederholt mit den
selben Schützen errungen wurde, während sich die Konkurrenz
gerade in diesem Jahr enorm verstärkt hatte.
Stephan Vorrath konnte sein Glück kaum fassen: „Das
ist geil, dass muss man erlebt haben. Wir waren ein tolles Team
und bärenstark.“ Er selbst hatte in einem seiner direkten
Matches weiteren Grund zur Freude. Denn er bezwang Favoritin Lisa
Unruh (BB Berlin) nach einem 54:54 im Stechen. mk
MoGoNo-Meisterteam: Silke Bertram, Lothar Schmidt, Stephan Vorrath,
Mike Hermann, Robin Meinig und Andreas Erdmann.
www.mogono-leipzig.de |
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 3. Juni 2008
Hitzeschlacht am Scherbelberg
v. Karlheinz Friedrich |
MoGoNo-Bogenschützen erfolgreiche
Gastgeber der 14. Fita-Runde / Nächste Woche ist Bundesligafinale

Sengende Sonne, Windstille und hinter der Schützenlinie jede
Menge Brause als „Zielwasser“ – das waren die
äußeren Bedingungen einer fast neunstündigen Nervenschlacht
an der Sportanlage Wettinbrücke. Erst am Samstag Abend sorgte
ein kurzer Gewitterguss für Abkühlung, aber da waren
bei der 14. Fita-Runde der SG Motor Gohlis Nord für 73 Bogenschützen
aus 21 Vereinen die Messen schon gelesen.
Spannende Duelle gab es in allen Alters- und Bogenklassen. Bei
jedem Start wird MoGoNo-Abteilungsleiter Stephan Vorrath daran
gemessen, dass er 2003 Deutscher Meister der über 45-Jährigen
gewesen ist. Diesmal kämpfte er sich nach schwächerem
Beginn auf der 90-m-Distanz mit voller Konzentration über
70, 50 und 30 m Entfernung (mit kleiner werdenden Scheiben) vom
vierten auf den zweiten Platz vor. Maßarbeit mit Bestleistung
auf allen Distanzen leistete einmal mehr der Glauchauer Vermessungstechniker
Andreas Erdmann als überragender Sieger dieser Klasse.
Ihn haben sich die sich die Gohliser in ihr Bundesligateam geholt.
„Ein teurer Einkauf“, ulkt Vorrath und stellt gleich
richtig: „Bei uns geht es nur um Ruhm und Ehre.“ Schon
am kommenden Wochenende steigt in Stapelfeld bei Hamburg die Bundesliga-Endrunde.
Die Leipziger, zweimal Meister in den letzten beiden Jahren, wissen,
was die Konkurrenz denkt: Nur die Sachsen nicht schon wieder!
Teamchef Vorrath: „Wir wollen uns so teuer wie möglich
verkaufen.“
Das will auch der Geraer Mario Oehme, großartiger Sieger
der Herren-Konkurrenz. Er ist als erster und bisher einziger deutscher
Bogenschütze für die Paralympics in Peking qualifiziert.
Seit einem Arbeitsunfall vor 15 Jahren im Wismut-Bergbau ist er
an den Rollstuhl gebunden. Bei Reha-Maßnahmen lernte er
das Bogenschießen kennen und stieß in kurzer Zeit
zur Spitze vor. „Sydney habe ich knapp verpasst“,
blickt er ohne Groll zurück. „Aber diesmal will ich's
wissen!“
Mario Oehme betreut als Übungsleiter auch den Nachwuchs im
BSV Gera. Wenn er im Wettkampf mit seinem Rolli an der Schützenlinie
steht, die Bremse feststellt und den Recurve-Bogen hebt, spürt
er sein Handicap kaum. „Ich bin es gewöhnt, eine Etage
tiefer zu visieren als meine stehenden Konkurrenten.“ Das
zeigen auch seine verblüffenden Leistungen. Nur den Weg zur
Scheibenauswertung schenkte er sich auf der Leipziger Wiese, seine
Pfeile brachten ihm die Sportkameraden zurück.
In der Damenkonkurrenz mit dem Recurve-Bogen bezwang Diana Romstedt
(Döbeln) knapp die Lokalmatadorin Petra Vorrath. „Man
kann nur eins richtig machen“, lächelte die Tochter
des Vereins-Chefs, diesmal als gute Fee der Organisation auch
im Wettbewerb nicht ganz frei von Ablenkungen aller Art.
Das MoGoNo-Areal im Norden der Stadt, begrenzt von Kleingärten,
dem Luppedamm und dem berühmten Scherbelberg, einer begrünten
Deponie, ist für Bogenschützen ideal. Kurz nach der
Einweihung Pfingsten 2004 fand hier die Bundesliga-Endrunde statt.
Bei der WM 2007 im Zentralstadion zog sich die Deutsche Nationalmannschaft
zum Training und für ihre Ausscheidungswettkämpfe hierher
zurück. Nächster Höhepunkt wird die Deutsche Meisterschaft
2009 sein. „Wir haben lange um das Gelände gekämpft
und tun im Verein alles, um es zu erhalten“, versichert
Stephan Vorrath. Sportwart Gerd Huhnholz nennt ein Beispiel: „Zehntausend
Quadratmeter Rasen mähen – da brauchst du einen ganzen
Tag.“
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Bogensport
Das schrieb die LVZ am 5. März 2008
MoGoNo-Bogenschütze holt Meistertitel v. wk
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Bogensport
Das schrieb die LVZ am 19. Februar
Bogenschützen von MoGoNo erfolgreich von
r. |
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